Montag, 30. Januar 2017

Infonomics: the new economics of information

Von Ralf Keuper

Bei Infonomics handelt es sich um eine relativ neue "Wissenschaftsdiziplin". Im Kern geht es darum, einen Rahmen zu definieren, mit dem sich der ökonomische Wert der Daten bzw. der daraus gewonnen Informationen bestimmen lässt. 

Intensiv mit der Thematik beschäftigt hat sich in der Vergangenheit Doug Laney von Gartner, wie in Applied Infonomics: Why and How to Value Your Information as an Asset oder in Infonomics. the new economics of information

Ansätze, die den Wert der Informationen für Unternehmen thematisiert haben, gab es schon vorher, wie Paul Königer und Walther Reithmayr in Management unstrukturierter Informationen, Haim Mendelson  und Johannes Ziegler in Organisations-Intelligenz IQ. Innovatives Informationsmanagement für das 21. Jahrhundert und ganz allgemein im Rahmen der Balanced Scorecard in Form des Informationskapitals. 

Infonomics nun erhebt den Anspruch, die Teildisziplinen, wie Informationsmanagement und Data Governance, zu vereinen und um eine ökonomische Interpretation zu ergänzen, d.h. Informationen als Vermögenswerte, die sich bilanzieren lassen, auszulegen. 

Die Hauptprinzipien lauten nach Laney: 
  • Information is an actual asset; Information has both potential and realised value
  • Information's value can be quantified
  • Information should be internally accounted for
  • Information's net realized value should be maximized 
  • Information's value should be used to help prioritze and budget IT 

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